Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümer-, Miet- oder sonstige Gemeinschaften von mindestens drei Parteien mit Erstwohnsitz in Köln, die nicht in einer Haushaltsgemeinschaft oder Wohngemeinschaft leben
  • Eingetragene oder gemeinnützige Vereine und Verbände (Eintrag im Kölner Vereinsregister oder mit Niederlassung in Köln)
  • Private Unternehmen bis zu einer Betriebsgröße von neun Mitarbeitenden sowie sonstige Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler (mit Firmensitz oder Niederlassung in Köln, unabhängig von ihrer Rechtsform, einschließlich Genossenschaften)
  • In freier Trägerschaft befindliche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und Krankenhäuser sowie Kindertagesstätten mit Sitz in Köln

Pro antragsberechtigter Person können maximal zwei Fahrzeuge beziehungsweise Gespanne gefördert werden.

Welche Lastenräder werden gefördert?

Förderfähig sind Investitionen in serienmäßig hergestellte Lastenfahrräder für den fahrradgebundenen Lastenverkehr. Die serienmäßige Herstellung bezieht sich auf das Fahrgestell. Die Lastenfahrräder können über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen.

Die Lastenfahrräder müssen über standardisierte Sonderaufbauten sowie Sonderaufbauten, die einen konkreten Transportzweck erfüllen, verfügen. Darüber hinaus müssen sie

  • über ein Mindest-Transportvolumen von einem Kubikmeter verfügen oder
  • eine Nutzlast (= zulässiges Gesamtgewicht – Eigengewicht des Fahrzeugs) von mindestens 150 Kilogramm transportieren können oder
  • eine Zuladung von mindestens 50 Kilogramm haben.

Ebenso förderfähig sind Gespanne, die aus einem Lastenrad und einem Anhänger zum Transport von Gütern bestehen. Der Anhänger muss hierbei

  • über ein Mindest-Transportvolumen von einem Kubikmeter verfügen oder
  • eine Nutzlast von mindestens 150 Kilogramm transportieren können oder
  • eine Zuladung von mindestens 100 Kilogramm haben.

Sie müssen das geförderte Rad für mindestens drei Jahre nutzen. Die Nutzung muss überwiegend im innerstädtischen Geschäftsverkehr oder Lieferverkehr als Ersatz eines Pkws oder Lkws erfolgen. Ziel muss sein, eine Luftschadstoffreduktion im Stadtgebiet Köln zu erreichen.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Bitte nutzen Sie die Anträge aus dem Downloadservice und senden diese an:

Stadt Köln
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Abteilung 661 – Lastenfahrrad
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Spätestens sechs Wochen nach Eingang des Antrags erhalten Sie von uns einen positiven Förderbescheid  beziehungsweise eine Ablehnungsmitteilung. Bitte beachten Sie, dass wir nur vollständige Anträge bearbeiten. Unvollständig eingegangene Förderanträge erhalten eine Ablehnungsmitteilung. Eine Aufforderung zur Nachreichung von Dokumenten erfolgt durch uns nicht. Neben den im jeweiligen Antragsvordruck geforderten Unterlagen fügen Sie bitte einen vom Fachhandel vollständig ausgefüllten Kostenvoranschlag bei.

Bis zum 30. Juni 2019 können Anträge auf Förderung eingereicht werden.

Wann ist mit der Auszahlung der bewilligten Förderung zu rechnen?

Wir prüfen die Angebote, ob sie nachvollziehbar und angemessen sind. Sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen die Bewilligung. Erst dann können Sie die Investition in ein Lastenfahrrad oder Gespann tätigen. Die Förderhöhe richtet sich nach dem im Kostenvoranschlag genannten Kaufpreis unter Abzug eventuell gewährter Rabatt- beziehungsweise Skontoabzüge. Nach Eingang des Kaufbelegs erstatten wir Ihnen die Kosten.

Wenn Sie nach drei Monaten ab Bewilligungsdatum keinen Kaufbeleg vorlegen, erlischt die Bewilligung.

 

 

Downloadservice der Stadt Köln